Deutsche Fehnroute

Aus der frühen Zeit der Moorkultivierung stammt der Satz: Den ersten der Tod, den zweiten die Not, den dritten das Brot. Es war ein hartes und entbehrungsreiches Leben, welches die Moorkolonisten führten. Um das Moor zu entwässern, zogen sie schiffbare Kanäle, an denen heute auf einer Länge von mehr als 160 Kilometern die Deutsche Fehnroute als Auto- und als Radfahrstrecke entlang führt.

Radtouristen radeln entlang der schnurgeraden Wieken, über die wunderschönen Klappbrücken, sehen auf dieser Route funktionsfähige Schleusen, historische Backsteinkirchen, prächtige Galerie-Windmühlen, sehr schöne Gulfhäuser und die typischen Fehndörfer. Alles was die ostfriesische Landschaft prägt, kann auf einer Fahrt entlang der Deutschen Fehnroute gesehen und erlebt werden. Deiche, sattgrüne Wiesen, herrliche Wallhecken, moorige Naturschutzgebiete und Wasserläufe prägen diese ostfriesiche Fehnlandschaft. Und in einigen Naturgebieten kann man noch wirkliche Natur-Kleinode entdecken.

Ostfriesiche Bräuche und Traditionen werden in den kleinen Museen entlang der Deutschen Fehnroute wieder lebendig. Sie erzählen von dem entbehrungsreichen Leben der Moorsiedler und dem Leben der Seefahrer.

Entlang der Deutschen Fehnroute erlebt man Ostfriesland von seiner schönsten Seite. 

10.07.2012, 10:23 von fnoever | 35623 Aufrufe